Läufigkeit Hündin

Laeufigkeit Huendin

Laeufigkeit Huendin

Läufigkeit Hündin: Ist ein Hormonchip die Lösung?

Welche Varianten gibt es hier?

Läufigkeit Hündin: Viele Hundebesitzer möchten sie mit einem Hormonchip unterdrücken.

Dazu wird das für die Hündin (oder Katze) zugelassene Proligeston bzw. Delvosteron eingesetzt. Dieses Medikament unterdrückt die Läufigkeit der Hündin.

Interessanterweise wird für die Läufigkeitsunterdrückung der Hündin auch der nur für den Rüden zugelassene Wirkstoff Deslorelin verwendet. Über mögliche Folge lesen Sie hier mehr:  http://www.tierheilpraktiker-lueneburg.de/hormonchip-ruede/

Wann ist es notwendig (chirurgisch) zu kastrieren?

  • Bei einer Gebärmuttervereiterung
  • Bei einer chronischen Gebärmutterentzündung (trifft bei ca. 2% der Hündinnen zu)
  • Bei Tumorerkrankungen
  • Wenn die Hündin stark unter einer Scheinschwangerschaft leidet (bitte hier erst einmal versuchen, ob sich diese Problematik nicht alternativmedizinisch regulieren lässt)
  • evtl. bei Hündinnen, die das ganze Jahr über von Rüden belästigt werden, da sie permanent für sie sehr spannend riechen. Pro und Contra muss schließlich im Einzelfall abgewogen werden. Evtl. sollten hier lediglich die Eierstöcke entfernt werden. Dieser Eingriff hat nicht ganz so starke Folgen auf die Gesundheit.

Macht eine prophylaktische Kastration der Hündin Sinn und wenn ja: Wann?

Der Brustkrebs der Hündin

Es gibt immer noch hartnäckige Gerüchte, dass sich durch eine Kastration ein Tumor der Säugeleiste verhindern ließe. Eine Reihe von Studien haben das mittlerweile widerlegt.

Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass Übergewicht innerhalb des ersten Lebensjahrs und zu energie- und eiweißreiche Nahrung die Bildung eines Gesäugetumors fördert. Und das kann daher auch bei kastrierten Hündinnen passieren.

Die Gebärmuttervereiterung

Eine geschlossene Gebärmuttervereiterung ist natürlich eine gefährliche Erkrankung. Die Gebärmutter kann aber auch noch entfernt werden, wenn sie tatsächlich vereitert ist.

Achten Sie dazu auf folgende Symptome:

  • vermehrtes Trinken
  • erhöhte Körpertemperatur
  • Scheidenausfluss
  • Mattigkeit/Unwohlsein
  • steifer/schmerzempfindlicher Rücken
  • steifer Gang

Treten eines oder mehrere dieser Symptome ca. 4-10 Wochen nach der Läufigkeit auf, dann suchen Sie bitte sofort Ihren Tierarzt bzw. besser Ihre Tierklinik auf.

Aber Achtung: Es kann auch durchaus sein, dass lediglich der Gang steif ist! Und das kann dazu führen, dass Sie vielleicht vermuten, Ihre Hündin hätte Probleme im Bewegungsapparat.

Es ist daher sehr wichtig, dass Sie sich die Läufigkeit Ihrer Hündin merken. Und am besten notieren.

Läufigkeit Hündin: Was hat es nun mit dem Hormonchip auf sich?

Wegen des Wirkstoffs Deslorelin gibt es zur Zeit ja noch keine offizielle Gegenanzeigen. Weder für den Rüden, noch für die Hündin (vergessen wir hier nicht, dass dieser Wirkstoff für die Hündin nicht zugelassen ist.)

Wenn es um Delvosteron geht, werden Nebenwirkungen genannt:

  • Erkrankungen des Uterus
  • Hautveränderungen
  • Haarausfall
  • Verfärbung der Einstichstelle (dort, wo das Implantat gesetzt worden ist)
  • Wesensveränderungen
  • leichter Diabetes bei häufiger Verabreichung
  • Vergrößerung der Milchleiste
  • Schwellungen im Bereich des Kopfes und des Bauches
  • Blutungen
  • verstärkter Appetit und damit verknüpfte Gewichtszunahme

Läufigkeit Hündin: Fazit

Wägen Sie gründlich ab, ob wirklich eine Kastration notwendig ist.

Einen ausführlichen Blog-Post über die möglichen Folgen einer Kastration beim Hund finden Sie hier: https://gesunde-hunde-lueneburg.de/kastration-hund/

Und wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass eine Kastration erforderlich ist, dann bevorzugen Sie die operative. Und – besser noch – wählen Sie die Sterilisation. Zumindest, wenn es um die Unterdrückung der Läufigkeit Ihrer Hündin geht.

 

Hormonchip Rüde

Hormonchip Ruede

Kastrationschip Ruede

Hormonchip Rüde

Diese Informationen können das Leben Ihres Hundes verlängern!

Hormonchip Rüde: Das sollten Sie unbedingt wissen!

Zuerst einmal: Haben Sie gründlich das Für und Wider abgewogen, ob eine Kastration wirklich notwendig ist? Zu diesem Thema gibt es schon einen Blog-Post. Denn in den letzten Jahren mehren sich die Hinweise und sogar Studien, dass eine Kastration gravierende Nebenwirkungen haben kann. Hier können Sie den Beitrag nachlesen.

Wie wird der Hormonchip verabreicht? 

Der Kastrationschip ist ein Implantat, vergleichbar mit dem Mikrochip zur eindeutigen Identifizierung Ihres Hundes. Er wird dem Rüden mit einer dicken Nadel unter die Haut geschoben. Übrigens wird er durchaus auch bei Hündinnen eingesetzt – ohne entsprechende Zulassung.

Wie wirkt der Hormonchip beim Rüden?

Es handelt sich hier um ein Medikament mit dem Wirkstoff Deslorelin. Es gibt hier 2 Varianten:

  • Wirkdauer von 6 Monaten über einen 4,7 mg-Chip
  • Wirkdauer von 12 Monaten über einen 9,4 mg-Chip

Deslorelin ist chemisch fast identisch mit einem Botenstoff, der die Produktion von Östrogen und Testosteron anregt. Dieser Botenstoff sorgt ebenfalls für die Bildung des Spermas und für die Heranreifung des Eis.

Normalerweise erhalten die Andockstellen für diesen Botenstoffen den entsprechenden Reiz lediglich in Intervallen. Mit dem Medikament erfolgt eine Art Überflutung, so dass es nach ca. 24 oder auch mehr Stunden zu einer Desensibilisierung kommt.

Der Testosteronspiegel liegt auf einem Niveau, der einer Kastration entspricht. 4-6 Wochen nach der Implantation entfaltet der Chip seine volle Wirkung. Der Hoden ist deutlich verkleinert.

Laut Hersteller sollen sich nach 63 Tagen nach Ablauf der 6 bzw. 12 Monate wieder Spermien bilden.

Es ist aber nicht auszuschließen, dass sich die Hoden erst später wieder zur vollen Größe zurückbilden.

Hormonchip Rüde: Was für Risiken gibt es?

Zuerst einmal sollte der Rüde nicht zu früh mit einem Hormonchip versehen werden. Sexualhormone sind wichtig für die körperliche und auch für die seelische Entwicklung Ihres Hundes. Eine zu frühe Kastration – egal ob hormonell oder manuell – kann noch gravierendere Folgen haben, als bei  einem erwachsenen Hund.

Z.B. können sich die Knochen nicht vollständig ausbilden. Die gefürchtete Hüftgelenksdysplasie, die HD, kann eine Folge sein. Was ist eine HD? Dazu in diesem Bericht mehr!

Hinzu kommt, dass bei einer sehr frühen Kastration das zusätzliche Risiko besteht, dass ein Hoden wieder aufsteigt. Denn bei großen Rassen schließt sich der Leistenkanal erst mit ca. 2 Jahren. Steigt ein Hode wieder auf, besteht die Gefahr, dass das Gewebe entartet!

Und weitere mögliche Nebenwirkungen?

Manche Rüden reagieren bereits auf den ersten Chip, die meisten jedoch auf den 2. Bitte werden Sie hellhörig, wenn Ihr Hund 6-8 Wochen nach dem Einsetzen des Implantats Krankheitssymptome zeigt. Oder 4 Wochen vor Ablauf.

Es kann sich dabei um folgende Symptome handeln:

  • Schlechter Appetit bzw. wechselhaftes Fressverhalten
  • Starke Abmagerung
  • Erbrechen
  • Umfangsvermehrung
  • Geschwollene Leber
  • Extrem niedriger Cortisolwert
  • Ascites bzw. Bauchwassersucht, eine Ansammlung von Flüssigkeit innerhalb der Bauchhöhle
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Verlängerung des Gaumensegels
  • Inkontinenz
  • Zurückbildung der Muskulatur
  • Haarausfall (teilweise oder auch am ganzen Körper)
  • Fehlende Rückbildung der Hoden zur normalen Größe und Sterilität noch nach Jahren
  • Ohrentzündungen
  • Mattigkeit, Lustlosigkeit und fehlender Spieltrieb

Die Symptome haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Wenn Ihr Hund jedoch nach der Implantation eines Hormonchip Symptome zeigt, die Sie nicht einer anderen Ursache zuordnen können: Denken Sie bitte an den Chip!

Und ziehen Sie den Tierarzt Ihres Vertrauens und einen guten Tierheilpraktiker zur Rate: Verband Niedergelassener Tierheilpraktiker

Impft Ihr Tierarzt eigentlich entsprechend der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission für den Veterinärbereich? Finden Sie es heraus: https://gesunde-hunde-lueneburg.de

Kreuzbandriss Hund

Kreuzbandriss Hund

Kreuzbandriss Hund

Was ist das Besondere am Kreuzbandriss bei Hunden?

Sicherlich hören Sie immer wieder von Kreuzbandrissen bei Fußballern. Wir Menschen leiden an Kreuzbandrissen aufgrund von Unfällen bzw. extremer Belastung. Kreuzbandriss Hund: Das ist etwas völlig anderes! Aber warum?

Die Antwort findet man in der speziellen Anatomie des Hundekniegelenks: Der Oberschenkel liegt sehr abschüssig auf dem Unterschenkel. Das ist einzigartig in der Tierwelt!

Ohne einen starken Bandapparat würde der Oberschenkel wegrutschen. Das Kniegelenk hat starke Bänder im und am Kniegelenk. Dabei wird das vordere Kreuzband besonders stark beansprucht.

Kreuzbandriss Hund: Die Zahlen sprechen für sich

Wenn man sich die Zahlen ansieht, wie oft das vordere und wie oft das hintere Kreuzband beim Hund reißt, dann sagt das alles:

  • zu 98% ist das vordere Kreuzband betroffen
  • zu 1% ist das hintere Band betroffen
  • zu 1% sind beide Bänder betroffen

Kein anderes Tier (der Mensch auch nicht) hat so ein instabiles Kniegelenk wie der Hund. Weiter unten finden Sie ein Video dazu! Es ist immer einfacher, wenn man sich ein Bild machen kann.

Kreuzbandriss Hund: Was passiert da genau?

Der Kreuzbandriss scheint oft aus heiterem Himmel aufzutreten. Dabei handelt es sich dann oft nur um das letzte Stück eines Kreuzbandes, das auf einmal gerissen ist. Dass es bereits angerissen war, ist dem Hundebesitzer nicht aufgefallen.

Aufgrund der extrem starken Beanspruchung allein schon durch die spezielle Anatomie des Kniegelenks beim Hund ist das Band immer poröser geworden, so dass es schließlich reißt.

Wenn also diesem Riss keine besondere sportliche Aktivität vorangegangen ist, so ist das nicht verwunderlich. Ohne Vorwarnung hat der Hund plötzlich Schmerzen beim Laufen.

Kreuzbandriss Hund: Wann tritt er verstärkt auf?

In den meisten Fällen erleiden Hund ab einem Alter von 6 Jahren einen Kreuzbandriss.

Wie macht sich ein Kreuzbandriss bei Hunden bemerkbar?

Der Hund hat Schmerzen im Knie und läuft extrem lahm. Er vermeidet es, mit der betroffenen Hintergliedmaße aufzutreten. Im Sitzen winkelt der Patient das Knie seitlich ab.

Wie sieht eine Behandlung normalerweise aus?

Zuerst einmal müssen die Schmerzen gelindert und die Entzündungsprozesse reduziert werden.

Standardmäßig wird nach einem Kreuzbandriss eine Operation durchgeführt.

 

Kreuzbandriss Hund: Welche OP ist hier empfehlenswert?

Es gibt viele unterschiedliche Operationstechniken nach einem Kreuzbandriss beim Hund. Nach der OP muss dann wochenlang sogenannte „Boxenruhe“ bewahrt werden, was für Hund und Halter oft unerträglich ist.

Eine objektive Beurteilung ist oft schwierig. Denn natürlich stellt der jeweilige Tierarzt seine Methode als die beste dar. 

Und selbstverständlich „muss“ eine OP durchgeführt werden. Denn Operationen sind eine gute Einnahmequelle. Was für den Humanbereich gilt, gilt auch für den Veterinärbereich. 

Doch mit einer OP ist das Problem noch lange nicht aus der Welt geschafft! Denn nach der OP ist vor der OP. In den allermeisten Fällen ist bald auch das Kreuzband des anderen Kniegelenks betroffen.

Außerdem wird Ihr Hund irgendwann mit einer Arthrose in den Kniegelenken zu tun haben. Hier erfahren Sie mehr zum Thema „Arthrose beim Hund„.

Kreuzbandriss Hund: Welche Alternativen gibt es?

Parallel zum Tierarztbesuch ist es auch empfehlenswert, einen guten Tierheilpraktiker hinzu zu ziehen.

Tierheilpraktiker mit seriöser Ausbildung und bestandener Prüfung finden Sie unter http://f-n-thp.de. Bei dem FNT handelt es sich um einen Berufsverband, bei dem man nur Mitglied werden kann, wenn man sich außerdem jährlich weiterbildet.

Und wie verhält es sich eigentlich in der Natur? Wie geht der Wolf mit einem Kreuzbandriss um?

Bei Wolf und Dingo kann es aufgrund ihrer Anatomie auch zu Kreuzbandrissen kommen. Hier zieht sich das Tier für einige Tage zurück und macht dann allmählich und geruhsam weiter. 

Kreuzbandriss Hund: Können hier Wolf und Dinge ein Vorbild sein?

Es ist eine Überlegung wert, mit dem Kreuzbandriss anders umzugehen, als es sonst üblich ist. Zu 90% ist das möglich!

Denn nicht für jeden ist eine Kreuzband-OP ohne weiteres bezahlbar. Und nicht selten ist nach einer OP alles in Ordnung! Es kann Komplikationen geben, die strenge Ruhe ist, wie schon erwähnt, sehr schwer zu ertragen.

Wie kann die Naturheilkunde Ihren Hund unterstützen?

Eine Möglichkeit im Rahmen der Naturheilkunde für Tiere wäre z.B. eine Blutegeltherapie. Klingt gruselig? Es handelt sich hier selbstverständlich um medizinische Blutegel, die nur ein einziges Mal eine Blutmahlzeit zu sich nehmen dürfen.

Eine Blutegeltherapie kann durchaus empfehlenswert sein.  Denn Blutegel haben Stoffe in ihrem Speichel, die stark entzündungshemmend wirken. Und längst sind noch nicht alle Inhaltsstoffe im Speichel des Blutegels erforscht.

Wussten Sie z.B., dass Kühe, die an Gräben und kleinen Flüssen leben, spezielle Gebiete aufsuchen? Und zwar die, in denen verstärkt Blutegel leben? 

Weitere Möglichkeiten stellt Ihnen Ihr Tierheilpraktiker/Ihre Tierheilpraktikerin vor.

Kreuzbandriss Hund: Wie kann eine Prophylaxe aussehen?

Bitte lassen Sie Ihren Hund nur im Notfall kastrieren! Und zwar, wenn es sozusagen um Leben und Tod geht. Es ist jedoch kein Notfall, wenn z.B. mehrere Hunde in einem Haushalt zusammen leben. Da gibt es andere Mittel als eine Kastration. Die kennt nur leider fast niemand! Lassen Sie sich von Ihrer Tierheilpraktikerin beraten.

Denn: Ein Kreuzbandriss tritt viel häufiger bei kastrierten Hunden auf. Schließlich haben Sexualhormone eine bisher oft unterschätzte Wirkung auf Wachstum und Stoffwechsel. Lesen Sie dazu hier weiter: „Kastration Hund„.

Kreuzbandriss Hund: Gönnen Sie Ihrem Hund eine Physiotherapie

Die Hundephysiotherapie kann bei Kreuzbandrissen gute Dienste leisten. Und zwar bei der Prophylaxe und auch bei der Nachsorge. Sie sorgt u.A. für eine gute Muskulatur und einen starken Bandapparat.

Das kann mittels eines Laufbandes oder mit einer Krankengymnastik für Hunde der Fall sein. Bei einem Hundelaufband kann man die Bewegungen gut steuern, da sich der Hund hier gleichmäßig bewegt. Abrupte Stopps sollten in der Vorsorge reduziert und in der Nachsorge vermieden werden.

Eine Massage beim Hund darf hier natürlich auch nicht fehlen, denn sobald Ihr Hund Schmerzen hat, wird er andere Gliedmaßen viel stärker belasten. Ist die Muskulatur angespannt, zieht sie sich also zusammen, dann wird sie nicht mehr gut durchblutet.

Die Hundemassage sorgt wieder für eine bessere Durchblutung und damit für einen Abtransport von Schmerz- und Entzündungsstoffen im Blut. Somit trägt sie auch dazu bei, dass der Kreuzbandriss nicht weitere „Baustellen“ nach sich zieht!

Und das ist natürlich noch lange nicht alles! Im Rahmen einer Hundephysiotherapie gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Doch die müssen selbstverständlich im Einzelfall besprochen werden.

Informieren Sie sich hier, welcher Hundephysiotherapeut in Ihrer Nähe ist: http://bvm-tierphysio.de.

In diesem Video erläutere ich die Besonderheiten beim „Kreuzbandriss Hund“: https://youtu.be/ikC33KEVFzw

Arthrose beim Hund

Gelenk mit Gelenkkapsel-ZeichnungArthrose beim Hund

Was ist eigentlich eine Arthrose?

Bei einer Arthrose hat sich der Gelenkknorpel zurückgebildet. Dadurch scheuert bei Bewegung Knochen auf Knochen. Arthrose beim Hund: Das kann extrem schmerzhaft sein!

Welches Verhalten Ihres Hundes kann auf eine Arthrose hindeuten?

Hat Ihr Hund Schmerzen nach dem Aufstehen? Dann deutet das stark auf eine Arthrose hin. Das Lahmen geht dann aber mit etwas Bewegung zurück. Ihr Hund läuft sich sozusagen ein!

Arthrose beim Hund: Ein Fall für den Spezialisten!

Wenn Sie ein derartiges Verhalten bei Ihrem Hund beobachten, dann suchen Sie bitte Hilfe:

  • Bei Ihrem Tierarzt und/oder
  • Bei Ihrem Tierheilpraktiker
  • Und bei einem Hundephysiotherapeuten

Arthrose beim Hund: Wann zum Tierarzt?

Der Tierarzt kann das Gelenk röntgen, um festzustellen, was die Ursache des Problems ist. Ein Schmerzmittel kann natürlich kurzfristig Sinn machen. Z.B., wenn Ihr Hund recht bald mit einer Physiotherapie beginnt.

Die richtige Dosierung an Schmerzmitteln ist oft ein Balanceakt. Denn natürlich wollen Sie nicht, dass Ihr Hund leidet. Aber wenn Ihr Hund keine oder kaum Schmerzen verspürt, kann das sehr riskant sein. Denn wieder schmerzfrei tobt er womöglich wieder ausgiebig. Und belastet viel zu stark sein krankes Gelenk!

Wann zum Tierheilpraktiker?

Der Tierheilpraktiker bietet Alternativen zu den Schmerzmitteln. Z.B. kann durch Akupunktur eine Schmerzlinderung erzielt werden.

Außerdem gibt es weitere Mittel mit entzündungshemmender Wirkung. So werden oft ziemlich erfolgreich Blutegel eingesetzt. Denn die kleinen Helfer haben in ihrem Speichel entzündungshemmende Stoffe. Und noch viele weitere Inhaltsstoffe, die zur Zeit noch nicht vollständig erforscht sind.

Aber ein gut ausgebildeter Tierheilpraktiker kann noch viel mehr! Hier finden Sie gut ausgebildete Tierheilpraktiker: Fachverband für niedergelassene Tierheilpraktiker FNT.

Blutegel: Gewöhnungsbedürftige Helfer!

Für viele sind Blutegel sicherlich äußerst gewöhnungsbedürftig. Aber im Grunde ist nichts Ekliges an ihnen! 🙂 Sie werden speziell für medizinische Zwecke gezüchtet und dürfen nur ein einziges Mal eingesetzt werden.

Je nach Größe des Hundes kann bereits ein einziger Blutegel eingesetzt werden. Oder auch mehrere. Außerdem gibt es bei den Blutegeln selbst unterschiedliche Größen. Klein, normal und groß.

Die Behandlung kann schon nach einem einzigen Mal für Linderung sorgen. In den meisten Fällen sind aber mehrere Sitzungen notwendig. Und zwar so lang, bis eine eindeutige Linderung festzustellen ist. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Tierheilpraktiker.

Arthrose beim Hund: Die entzündungshemmende Teufelskralle

Weitere Mittel, die bei Arthrose eingesetzt werden, sind z.B. die Teufelskralle oder auch die Grünlippmuschel. Das sind richtiggehende Klassiker!

Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten! Welche Präparate am wirksamsten und auf die Situation Ihres Hundes zugeschnitten sind, erfahren Sie direkt bei Ihrem Tierheilpraktiker. Da erhalten Sie auch Informationen über die Dosierung.

Auf der Seite Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker finden Sie Therapeuten, die nach ihrer Ausbildung eine Prüfung abgelegt haben. 

Und die sich regelmäßig fortbilden. So sind Sie und Ihr 4-beiniger Liebling auf der sicheren Seite!

Übrigens: Fast alle Mittel, die wirken, haben auch eine Nebenwirkung. Lassen Sie sich bitte nur bei qualifizierten Therapeuten beraten! Denn z.B. hat auch die Teufelskralle Nebenwirkungen. Das weiß aber nicht jeder!

Arthrose beim Hund: Schon mit dem Futter dagegen vorgehen? Ist das eine gute Idee?

Nein!

Denn oft wird Futter verkauft, in dem schrotflintenartig gegen alles geschossen wird, was ein älterer Hund haben könnte. Da gibt es pauschal Weißdorn, Teufelskralle, Goldrute, Brennessel und vieles mehr.

Diese Beimischungen sind reines Marketing! Denn, wie erwähnt, kaum etwas mit einer Wirkung hat keine Nebenwirkung! Da sind oft Kräuter enthalten, die z.B. abtreibend wirken können. Aber auf keiner Packung steht ein Warnhinweis. Nichts weist darauf hin, dass dieses Futter nicht für tragende Hündinnen geeignet sein könnte.

Insofern können die im Futter enthaltenen Kräuter keine relevante Wirkung haben.

Aber mit diesen „wertvollen“ Kräutern ist der Verbraucher eher bereit, mehr Geld auszugeben. Schließlich möchte er ja für seinen Hund etwas Gutes tun!

Ziehen Sie hier besser Ihren Tierheilpraktiker zu Rate. Er kennt die korrekten Dosierungen. Und natürlich auch mögliche Nebenwirkungen der Heilpflanzen. Er wird die Heilkräuter dann kurweise einsetzen. Das ist sinnvoller als tägliche, wirkungslose Gaben im Fressen nach dem Gießkannenprinzip.

Hundephysiotherapie: Sanft und effizient

Bei der Hundephysiotherapie können Schmerzen gelindert und Muskulatur aufgebaut werden. Das von Arthrose betroffene Gelenk wird vorsichtig und gezielt belastet. Damit wird ein weiterer Knorpelabbau vermieden oder zumindest verlangsamt.

Schauen Sie doch mal bei http://www.bvm-tierphysio.de/ nach, welcher Hundephysiotherapeut in Ihrer Nähe ist. Denn: Schonen war gestern!

Woraus setzt sich ein Gelenk zusammen?

Ein Gelenk stellt eine Verbindung von 2 Knochen dar. Nehmen wir einfach mal das Ellenbogengelenk. Die Knochenenden von Oberarm und Unterarm (Elle und Speiche) werden von einer faserhaltigen Gelenkkapsel umhüllt.

Diese Kapsel verbindet die Knochenenden. In der Kapsel befindet sich die Gelenkschmiere, die den Gelenkknorpel ernährt. Der Gelenkknorpel ist mit dem Knochen verbunden bzw. nahezu verschmolzen.

Der Gelenkknorpel

Das Problem, das zu einem Teufelskreis führen kann, ist der, dass der Knorpel nicht automatisch über das Blut ernährt wird, sondern über die Gelenkschmiere. Und das nur, wenn das Gelenk immer wieder be- und entlastet wird.

Arthrose beim Hund: Der Teufelskreis

Der Wechsel von Druck und Entlastung führt dazu, dass Nährstoffe in den Knorpel gelangen. Bleibt das aus oder findet dieser Prozess nur sehr unzureichend statt, dann bildet sich der schützende Knorpel weiter zurück.

Nun scheuert immer mehr Knochen auf Knochen. Das führt zu mehr Schmerzen und zu einer weiteren Schonung des Gelenks. Woraufhin der Knorpel noch schlechter ernährt wird u.s.w.

Arthrose beim Hund: Nicht einfach nur ein Schmerzmittel geben!

Manche Tierärzte sagen Ihnen, Arthrose ist eben eine Alterserscheinung. Und dass man da nun mal nichts machen könne. Dann geben sie ein Schmerzmittel. Und das war’s!

Und in einigen Wochen sind Sie wieder bei Ihrem Tierarzt. Dann gibt es in den meisten Fällen wieder ein Schmerzmittel! Aber das kann doch keine Dauerlösung sein! Nein, es geht auch anders!

Natürlich gehen nicht alle Tierärzte so vor.  Viele Tierärzte empfehlen durchaus Hundephysiotherapeuten und z.B. Mittel mit der knorpelschonenden Grünlippmuschel.

Meine eigene leidvolle Erfahrung mit der „Arthrose beim Hund“:

10 Monate nachdem bei meinem früheren Hund eine Arthrose diagnostiziert worden ist, war er tot! An seinem letzten Tag ging es ihm sehr sehr schlecht. Ich hatte bereits dem Tierarzt für den allerletzten Schritt Bescheid gesagt. Doch er hatte nicht sofort Zeit.

Mein Hund ist dann sogar von allein gestorben. Bevor der Tierarzt da war. Und an Arthrose stirbt man nun mal nicht. Einen Tag zuvor hieß es in der Tierarztpraxis noch, er wäre „austherapiert“. Die starken Schmerzmittel haben dann in seiner letzten Nacht nicht mehr gewirkt.

Aber: Es geht auch anders!

Es gibt so viele Möglichkeiten, bei Arthrose zu helfen! Sei es mit Mitteln aus der Pflanzenheilkunde, Nahrungsergänzungen oder Akupunktur. Ebenso können Umstellungen bei der Ernährung und natürlich der Muskelaufbau im Rahmen einer Physiotherapie und vieles mehr sehr hilfreich sein.

Damals konnte ich meinem Hund nicht helfen (zu der Zeit war ich weder Tierheilpraktikerin noch Hundephysiotherapeutin). Ich versuche es zumindest bei meinem jetzigen Hund wieder gutzumachen!

Wenn Sie also den Verdacht haben, Ihr Hund könnte Arthrose haben, bitte geben Sie nicht gleich auf! Informieren Sie sich, gehen Sie zu einem guten Tierheilpraktiker und einem guten Hundephysiotherapeuten! Es lohnt sich!

Arthrose beim Hund: Achtung bei HD!

Übrigens: Eine HD führt früher oder später zu einer Arthrose. Hat Ihr Hund eine HD, dann suchen Sie gleich einen Hundephysiotherapeuten auf. Er oder sie zeigt Ihnen Übungen, die sich gut in Ihren Alltag integrieren lassen.

Je früher Sie das umsetzen, desto weniger müssen Sie später zum Hundephysiotherapeuten!

Arthrose beim Hund: Dazu gibt es auch Videos!

Oft ist es einfacher, wenn man sich Themen, die einem neu sind, einmal ansehen kann. Zum Thema „Arthrose beim Hund“ gibt es eine Reihe von Videos:

Magendrehung

 Magendrehung beim Hund

Magendrehung

Die tödliche Gefahr für den Hund. Aber warum?

Bei der Magendrehung rotiert der Magen, oftmals mit der Milz zusammen, im Uhrzeigersinn, was in kürzester Zeit zu lebensbedrohlichen Zuständen führt. Die Magendrehung des Hundes ist ein absoluter Notfall, mit dem Herzinfarkt des Menschen vergleichbar.

Kommt es zu einer Magendrehung, muss sofort gehandelt werden. Es geht hier um Minuten, ja sogar um Sekunden! Daher ist es besser, wenn Sie schon jetzt die Symptome einer Magendrehung kennen, dann können Sie in einem solchen Notfall sofort handeln und müssen nicht erst recherchieren.

Wieso trifft eine Magendrehung fast ausschließlich den Hund?

Der Magen ist durch Bindegewebe mit dem Darm verbunden. Außerdem ist er sehr locker innerhalb des Bauchraums aufgehängt.

Der Magen wird, zusammen mit der Milz, von Bindegewebe umfasst. Dadurch ist die Milz, wenn der Magen eine Drehung vollführt, in den meisten Fällen mitbetroffen. Das kann auch für Teile des Dünndarms und der Bauchspeicheldrüse gelten.

Auch wenn die äußerlichen Unterschiede zwischen Wolf und Hund teilweise enorm sind: Wölfe sind die Vorfahren unserer Hunde. Und der Magen eines Wolfes musste extrem dehnbar sein. Denn er bekam nun mal keinen Futternapf regelmäßig präsentiert. Wenn er eine Beute erjagd hatte, musste sie oft für einige Zeit ausreichen.

Bei anderen Lebewesen ist der Magen im Bauchraum nicht so locker aufgehängt. Eine Ausnahme sind noch Großkatzen. Hierzu gibt es jedoch kaum Informationen.

Wie kommt es zur lebensbedrohlichen Magendrehung?

Der klassische Fall ist, dass ein Hund tobt oder sich wälzt, wenn er gerade gefressen oder auch sehr viel getrunken hat. Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen es bei liegenden Hunden zu einer Magendrehung gekommen ist.

Bei entsprechender Bewegung kann sich der Magen aufschaukeln und Übergewicht entwickeln, er dreht sich um die eigene Längsachse. Das ihn umfassende Bindegewebe ist sehr locker, so dass es die Drehung nicht verhindern kann.

Die Speiseröhre wird zusammen mit dem sogenannten Pförtner, dem Mageneingang, verschlossen. Das Gleiche passiert in die andere Richtung, also zum Dünndarm hin.

Somit wird der Magen immer stärker abgeschnürt. Gase im Magen können nicht entweichen. Ebenso werden Blutgefäße und Nerven abgeschnürt.

Durch die Unterversorgung von Blut und damit Sauerstoff beginnt Gewebe abzusterben. Es folgen Kreislaufschock, Kreislaufversagen und schließlich der Tod.

Welche Hunderassen sind besonders gefährdet?

Von einer Magendrehung sind speziell großwüchsige Hunde mit einem breiten Brustkorb betroffen. Auf Platz 1 befindet sich hier die Deutsche Dogge.

Neben der Deutsche Dogge sind das z.B. Setter, Deutsche Schäferhunde, Boxer, Bernhardiner, Chow Chow, Dobermann, Greyhound und Molosser.

Aber auch mittlere und kleine Hunde, genau wie Mischlingshunde, bleiben von einer Magendrehung nicht verschont. Es kann z.B. Cocker oder sogar Yorkshire-Terrier treffen!

Welches Verhalten kann eine Magendrehung fördern?

Auch das Schlucken von Luft kann das Risiko einer Magendrehung erhöhen. Oft tritt dieses Luftschlucken auf, wenn der Hund sehr aufgeregt ist. Z.B. wenn es etwas zu Fressen gibt. Auch Stress kann das Auftreten einer Magendrehung begünstigen.

Es wird teilweise ein erhöhter Futternapf mit einem verstärkten Luftschlucken in Verbindung gebracht. Andererseits kann eine höher gelegene Futterschüssel den Bewegungsapparat des Hundes entlasten.

Besonders, wenn er im Bereich seiner Hinterläufe Probleme haben sollte. Denn Hunde verlagern sowieso schon 3/5 ihres Gewichts nach vorn. Existiert hinten ein Problem, dann werden die Vorderläufe noch stärker belastet. Weitere Probleme im Bewegungsapparat sind vorprogrammiert.

Beobachten Sie daher Ihren Hund: Muss er viellicht aufgrund eines höheren Napfes stärker aufstoßen?

Welche Rolle spielt die Tageszeit?

Magendrehungen scheinen häufiger am Abend und in der Nacht vorzukommen als morgens oder tagsüber. Tierkliniken haben aber Notdienste, die Sie in so einem Fall in Anspruch nehmen können und sollten.

Spielt das Alter bei einer Magendrehung eine Rolle?

Eine Magendrehung tritt eher bei Hunden ab einem Alter von 2 Jahren auf.

Und ältere Hunde scheinen häufiger betroffen zu sein.

Denn, wer kennt das nicht ab einem gewissen Alter: Die Gewebsspannung lässt mit der Zeit nach! Und das gilt auch für die Bänder, an denen der Hundemagen aufgehängt ist.

Welches sind die Symptome für eine Magendrehung?

  • Unruhe: Keine Lage ist dem Hund recht, er kann nicht lange sitzen, liegen oder stehen
  • Würgen, Speicheln, Versuch des Erbrechens (der nicht gelingt!)
  • ggfs. gekrümmter Rücken
  • sehr plötzliches Auftreten der Symptome (gerade war der Hund noch ganz entspannt und plötzlich ist er extrem unruhig)
  • zunehmende Aufblähung (Tympanie), Atemnot
  • akutes, in kurzer Zeit tödliches Kreislaufversagen

Wie wird eine Magendrehung diagnostiziert?

  • die endgültige Diagnose erfolgt über ein Röntgenbild
  • sehr typisch ist hier eine sogenannte „Kompartmentbildung“ : Dabei entsteht durch die Abschnürung eine Unterteilung, so dass die inneren Organe wie einzelne Abteilungen aussehen. Der Magen hat dabei ein zipfelmützenartiges Aussehen. – Die Röntgenaufnahme zeigt außerdem, wie weit das Geschehen fortgeschritten ist

Wie sieht die Therapie für eine Magendrehung aus?

  • Es handelt sich hier um einen Notfall mit sofortigem Operationsbedarf
  • Der Magen wird im Rahmen der Notoperation wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht
  • Der Magen wird außerdem entleert
  • Zusätzlich wird die Magenwand an der Bauchwand fixiert, was sich Gastropexie nennt. Der Grund hierfür ist, dass, ist es erst einmal zu einer Magendrehung gekommen, die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Magendrehung hoch ist.

Wie ist die Prognose bei einer Magendrehung?

  • Die Prognose ist sehr schlecht, wenn zu lang mit der Operation gewartet wird. Der Hund wird sterben, wenn nicht operiert wird. Insgesamt beträgt die Sterblichkeitsrate 15 bis 33%, unter Umständen sogar 40%.
  • Sicherlich sind hier nicht alle Todesfälle durch Magendrehung berücksichtigt, da die Hunde zu Hause verstorben sind.
  • Für den Fall, dass Sie mit Ihrem Hund zur nächsten Tierklinik fahren, da Sie den Verdacht auf eine Magendrehung haben: Bitte bewegen Sie Ihren Hund nicht bzw. so wenig wie möglich! Falls er noch gehen kann, dann lassen Sie ihn. Aber achten Sie auf irgendwelche Dehnungen! Setzen Sie ihn so schonend, wie nur irgendwie machbar, in Ihr Auto!
  • Während Sie zur Klinik fahren, sollte jemand parallel in der Klinik anrufen und dem Klinikpersonal den Verdacht mitteilen. So steht bei Ihrem Eintreffen sofort alles bereit und es geht keine Sekunde verloren!

Wie kann man einer Magendrehung vorbeugen?

  • Optimierung der Fütterung (nicht 1x am Tag)
  • keine üppigen Mahlzeiten (also die Menge in 2 Rationen aufteilen)
  • abends nur geringe Futtermengen
  • nach der Fütterung eine Ruhepause von etwa 1 bis 1,5 Stunden! Kein Toben nach dem Fressen und kein Wälzen im Gras!!
  • nicht das Drehen über den Rücken nach einer Mahlzeit fördern!
  • hochwertiges Futter füttern (Achten Sie auf Konservierungsstoffe und auf den Gehalt an Kohlenhydraten. Ein zu hoher Anteil an Kohlenhydraten kann für eine starke Volumenzunahme im Magen sorgen.)
  • Bei besonders gefährdeten Rassen lohnt es sich, sich über den Einsatz einer Webcam Gedanken zu machen. 

Und eine ganz große Bitte zum Schluss: Wenn Sie sich unsicher sein sollten: Fahren Sie lieber einmal mehr in eine Tierklinik als einmal zu wenig.

HD beim Hund

 HD beim Hund? Nicht bei diesem Hüftgelenk!

HD beim Hund

Wofür steht HD?

HD ist die Abkürzung für die Hüftgelenksdysplasie, die ebenso beim Menschen wie auch bei Tieren vorkommt. Es existiert nicht nur eine HD beim Hund, sondern auch bei Katzen, Kaninchen, Rindern oder Pferden. Und weitere Tierarten sind außerdem betroffen.

Interessanterweise betrifft HD eher Tiere in Gefangenschaft bzw. domestizierte Tiere. Je nach Gewicht und Schweregrad ist es für das betroffene Tier ein geringes (Katze) oder schwerwiegendes Problem (Rottweiler).

Und was genau ist HD?

Dazu halten Sie sich bitte kurz vor Augen, wie ein gesundes Hüftgelenk aussieht: Der obere Teil des Oberschenkels liegt in der Hüftgelenkspfanne, wird durch diese gestützt und erreicht so eine gute Stabilität. Bei der Hüftgelenksdysplasie ist die Hüftgelenkspfanne so abgeflacht, dass der Kopf des Oberschenkelhalses nicht mehr gut in der Pfanne liegt.

In diesem Video habe ich das anhand eines Hundeskeletts erläutert: 

Ist HD gleich HD?

Die Beurteilung eines Hüftgelenks erfolgt in 5 Graden:

  • Grad A: Keine Anzeichen für eine HD
  • Grad B: Verdacht auf HD
  • Grad C: leichte HD
  • Grad D: mittlere HD
  • Grad E: schwere HD

Grad C wird noch in die Stufen 1 und 2 unterteilt. Stufe 1 wird für Züchtungen noch toleriert, C2 nicht mehr.

Wie wird eine Hüftgelenksdysplasie festgestellt?

Um eine HD beim Hund über ein Röntgenbild festzustellen und beurteilen zu können, muss er in Narkose gelegt und geröntgt werden. Die Narkose ist wichtig, da der Patient auf dem Rücken liegen und die Beine seitlich gespreizt haben muss.

Diese Haltung ist ziemlich unangenehm, so dass kaum ein Hund in dieser Position völlig ruhig liegen bleiben würde. Eine absolut ruhige Lage ist jedoch für die Beurteilung des Hüftgelenks zwingende Voraussetzung.

Und wonach wird das Hüftgelenk denn nun beurteilt?

Anhand des Röntgenbildes wird durch die Mitte beider Oberschenkelköpfe eine Querlinie gezogen. Diese Linie wird dann mit dem äußeren Rand der Gelenkspfanne verbunden.

Ist der Winkel 105° oder größer wird das Gelenk positiv beurteilt. Der Oberschenkel hat also einen guten Halt.

Je weiter der Oberschenkelkopf aus der Beckenpfanne heraus positioniert ist, desto geringer der Winkel.

Ist der Deutsche Schäferhund am stärksten betroffen?

Oft heißt es, der Schäferhund ist am stärksten betroffen und Mischlingshunde bekommen keine HD. Das stimmt so nicht. Die Hüftgelenksdysplasie wurde nur erstmals am Schäferhund festgestellt.

Daher wird sie oft irrtümlich speziell mit ihm in Verbindung gebracht. Er ist zwar nicht selten betroffen, aber es gibt Hunderassen, die noch stärker zu einer HD neigen.

Welche Rassen gehören zu den Risikogruppen?

Recherchiert man zu diesem Thema, wird man Studien finden, die die großen und schweren Rassen mit HD in Verbindung bringen. Andere Studien besagen, dass die Größe für eine Hüftdysplasie nicht den Ausschlag gibt.

HD beim Hund: Sind kleinere Hund nicht betroffen?

Verschiedene Studien zeigen, dass z.B. Pekinesen oder der Beagle häufig von Hüftgelenksdysplasie betroffen sind. Nur zeigen diese kleinen und leichten Rassen selten Symptome und werden daher auch nicht röntgenologisch untersucht.

Eine klare Aussage ist schwierig

Letztendlich ist es schwer zu sagen, welche Rassen am häufigsten betroffen sind. Schließlich kann manche leichtere HD beim Hund unentdeckt bleiben. Und die sich später entwickelnde Arthrose wird als reine Alterserscheinung angesehen.

Wo liegen die Ursachen für eine HD beim Hund?

Oftmals ist diese Erkrankung genetisch bedingt. Es gibt aber auch andere Faktoren, die bei der Entstehung einer Hüftdysplasie eine Rolle spielen.

Zum einen kann es die Ernährung beeinflussen, wenn sich Knochen nicht richtig entwickeln. Ein Zuviel oder auch ein Zuwenig an Calcium ist kritisch zu betrachten.

Außerdem kann eine Kastration dazu führen, dass sich Knochen nicht gut ausbilden bzw. es zu Fehlbildungen kommt. Ganz besonders, wenn die Kastration in der Pubertät des Hundes stattfindet, in der die Wachstumsphase noch nicht beendet ist.

Die Ernährung

Problematisch ist hier, dass Calcium vom Phosphorspiegel im Blut abhängig ist! Ist der Phosphorspiegel bei 1, dann sollte der Calciumspiegel bei 1,0 bis 1,2 liegen.

So ein Verhältnis wird nicht erreicht, wenn ausschließlich rohes Fleisch und Innereien, ggfs. mit Gemüse und Flocken gefüttert werden. Denn diese Nahrungsmittel haben hohe Phosphorwerte. Ist also der Phosphorspiegel hoch, muss der Körper zusehen, dass er entsprechend viel Calcium erhält. Geschieht das nicht über die Nahrung, holt er es sich aus den (eigenen) Knochen.

Und gerade in der Wachstumsphase wird so viel Calcium benötigt, wie nie wieder im Leben des Hundes. Wir Menschen haben zum Wachsen ca. 20 Jahre Zeit. Unsere (großen) Hunde müssen mit 2-3 Jahren ausgewachsen sein (z.B., um die 80 kg eines Bernhardiners zu erreichen).

Vielleicht denken Sie jetzt, Sie können ja einfach generell viel mehr Calcium als Phosphor füttern? Das ist keine gute Idee!

Denn wenn die Knochen kein Calcium mehr benötigen und einlagern, wird Calcium eben in den inneren Organen eingelagert. Eine verknöcherte Lunge kann hier eine Folge sein!

 

HD beim Hund: Inwieweit kann eine Kastration eine Rolle spielen?

Eine Kastration führt dazu, dass der Körper deutlich weniger Sexualhormone bildet. Jedoch spielen Sexualhormone nicht nur im Rahmen der Sexualität eine Rolle. Sie sind auch für den Stoffwechsel und das Wachstum enorm wichtig.

Somit erhöht sich das Risiko für bestimmte Erkrankungen stark. Harninkontinenz, Schilddrüsenunterfunktion oder Kreuzbandriss können die Folgen einer Kastration sein. Lesen Sie hierzu meinen Blog-Post http://gesunde-hunde-lueneburg.de/kastration-beim-hund

Ganz besonders kritisch sind Kastrationen zu sehen, die noch während der Wachstumsphase durchgeführt werden.

Der Tierarzt Dr. Rückert aus Ulm räumt in seinem Blog-Post mit überholten Meinungen auf:

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

Folgen einer HD beim Hund

Da bei einer Hüftgelenksdysplasie der Oberschenkelkopf nicht korrekt in der Beckenpfanne liegt, kommt es hier zu Fehlbelastungen: Der Kopf des Oberschenkels scheuert irgendwann auf der Hüftgelenkspfanne. Der HD-Patient hat nun auch noch eine Arthrose!

HD beim Hund vorbeugen

Falls Sie nicht feststellen können, ob die Eltern Ihres Hundes an einer Hüftdysplasie leiden:

  • Achten Sie darauf, dass das Phosphor-Calcium-Verhältnis bei Ihrem Hund stimmt! Besonders in der Wachstumsphase!
  • Lassen Sie Ihren Hund nur kastrieren, wenn es zwingende gesundheitliche Gründe dafür gibt!

Die Behandlung einer HD beim Hund

Eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt es hierzu. Welche Möglichkeit für Ihren Hund am meisten Sinn macht, hängt von Schweregrad der Erkrankung und Alter Ihres Hundes ab. Und natürlich ist die eine Methode kostenintensiver als die andere. Hier eine kleine Auswahl:

  • Eine Hüftgelenks-OP

Gerade bei einem jungen Hund mit einer schweren HD kann ein neues Hüftgelenk Sinn machen. Ab einem Alter von 6 Jahren steigt jedoch das Narkose-Risiko.

Ist der Hund älter als 10 Jahre sollte nicht mehr operiert werden. Schließlich handelt es sich hier um eine größere Operation, die mehrere Stunden andauert.

  • Goldakkupunktur

Die Tierärzte Dr. Rosin in Berlin und Dr. Nickoleit in Windeby führen routiniert die Goldakupunktur durch. Und haben viele Jahre Erfahrung in diesem Sektor. Hier können Sie sich über die Tierarztpraxis Gut Windeby informieren: http://www.tierarztpraxis-windeby.de/

  • Das Beste aus der Erkrankung machen

Sollte eine HD bei Ihrem Hund diagnostiziert worden sein, dann suchen Sie bitte einen Hundephysiotherapeuten auf (http://www.bvm-tierphysio.de/). Er oder sie zeigt Ihnen Übungen, die die Muskulatur Ihres Hundes stärkt.

Denn wenn die Bewegung in einem oder beiden Hüftgelenken auch noch nicht schmerzhaft sein sollte: Irgendwann tut Gehen weh! Und dann verkürzen sich Muskeln, andere bilden sich zurück.

Und durch die ungünstige Lage des Oberschenkelkopfes innerhalb der Gelenkspfanne ist eine Arthrose vorprogrammiert!

Eine gute Hundephysiotherapie kann kleine Wunder bewirken! Das bedeutet ja nicht, dass Sie ein ganzes Hundeleben lang mit Ihrem Hund zur Physio müssen! Lassen Sie sich Übungen zeigen, die Sie gut in Ihren Alltag integrieren können.

Und gehen Sie zu einem guten Tierheilpraktiker, der Ihnen verschiedene Nahrungsergänzungen zeigt, mit denen Sie Ihren Hund zusätzlich unterstützen können. Einen guten Tierheilpraktiker finden Sie beim Verband niedergelassener Tierheilpraktiker: http://www.f-n-thp.de. Und falls Sie im Raum Lüneburg leben, können Sie auch gleich zu mir in die Praxis kommen! Da haben Sie Tierheilpraxis und Physiotherapie in Einem: http://www.tierheilpraktiker-lueneburg.de/tierheilpraxis-lueneburg/

Bitte handeln Sie, bevor die ersten Symptome zu sehen sind. Sie können Ihrem Hund helfen und ihn unterstützen. Aber fangen Sie rechtzeitig damit an! Besser heute als morgen!

 

Tierheilpraktikerin Lüneburg

 Tierheilpraktikerin Lüneburg

Tierheilpraktikerin Lüneburg

„Canes sani“ oder auch „Tierheilpraktikerin Lüneburg“

Ich firmiere unter „Canes sani“, denn das heißt „Gesunde Hunde“! Oder einfach unter „Tierheilpraktikerin Lüneburg“. Genau gesagt, befindet sich meine Tierheilpraxis im Landkreis Lüneburg und ist ca. 20 Minuten von Lüneburg entfernt.

Ein Beispiel aus meiner Praxis

Heute möchte ich von einem sehr typischen Beispiel aus meiner Praxis berichten.

Ein Hundebesitzer ging zum Tierarzt, da sich sein Hund auf einmal stark gekratzt hat. Leider war der eigentliche Tierarzt in Urlaub. Denn der wählt durchaus Alternativen zu Antibiotika und Cortison. Und macht untersucht Kotproben und gibt nicht „blind“ irgendwelche Medikamente gegen einen Wurmbefall.

Doch der Tierarzt, den der Patienenbesitzer nun aufgesucht hatte, griff sofort zu einem Antibiotikum. Was den Juckreiz nicht verändert hat.

Ein neuer Termin wurde vereinbart. Es sollte Cortison verabreicht werden.

Tierheilpraktikerin Lüneburg: Cortison nur, wenn es um Leben und Tod geht!

In meiner Ausbildung habe ich von einem Tierarzt gelernt, dass die Nebenwirkungen von Cortison so dramatisch sind, dass man es nur gibt, wenn es lebensbedrohlich wäre, es nicht zu geben.

Also z.B. bei einer Autoimmun- bzw. Autoaggressionserkrankung. Ein Beispiel ist AIHA. Das steht für Autoimmun Hämolytische Anemie. Häh? Das bedeutet, dass das eigene Immunsystem die roten Blutkörperchen angreifen und zerstören! Ein absolut lebensbedrohlicher Vorgang!

Oder bei einer schweren Allergie! Cortison senkt ja das Immunsystem. Denn die Abwehrzellen bestehen aus Eiweißen. Und Cortison verarbeitet Eiweiße zu Zucker, also Glycose. Also stehen weniger Abwehrzellen für die Immunabwehr zur Verfügung.

Natürlich stellt der Körper ja auch selbst Cortison her. Dieses Hormon hat also absolut seine Berechtigung. Z.B. in Stresssituationen sorgt es dafür, dass wir gut funktionieren. Aber es sollte eben nicht dauerhaft ausgeschüttet werden.

Leider ist es in manchen Tierarztpraxen üblich, einfach ein Cortisonpräparat zu verschreiben. Fertig. Einer möglichen Ursache wird nicht nachgegangen. Natürlich kann der Findungsprozess bei einer Allergie sehr langwierig sein. Aber in vielen Fällen wird es ja nicht einmal versucht!

Cortison wirkt stark entzündungshemmend, so dass der Juckreiz erst einmal nachlässt. Bis er wiederkommt. Denn Cortison bekämpft oder eliminiert ja nicht die Ursache.

Tierheilpraktikerin Lüneburg: Wie ging es weiter?

Die Frau des Hundebesitzers meldete sich bei mir. Wir vereinbarten einen Termin. Wie in meinem Blog-Post „Bioresonanz Hund“ schon beschrieben, arbeite ich mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt.

Der Hund wurde untersucht und ich fand 2 Bereiche, auf die er allergisch reagiert: Pollen und Kernobst!

Ich dachte noch, na, Kernobst kommt ja nicht infrage und Pollen sind unglaublich undankbar. Nicht unmöglich, dagegen vorzugehen, aber in der Regel sind die Behandlungen sehr langwierig. Das weiß ich aus eigener Erfahrung nur zu gut!

Doch dann kam es: Die Besitzerin sagte, ihr Hund würde auch einen Anteil an deren Smoothies erhalten…

Inzwischen wird das Kernobst weggelassen und er beißt sich deutlich weniger. Manchmal kann es so einfach sein!

Dieser Fall ist ein Beispiel von vielen. Oft werden einfach die Symptome behandelt und es wird gar nicht erst versucht, einer möglichen Ursache auf den Grund zu gehen. Ja, das kann langwierig und aufwändig sein. Und nicht jeder Hundebesitzer kann sich das leisten.

Aber man kann es ihm doch wenigstens anbieten! Anstelle dessen wird einfach ein Medikament verabreicht und nach Wochen oder Monaten beginnt alles wieder von vorn…

Schade! Denn manchmal kann es wirklich einfach sein!

 

Anmerkung: Natürlich ist es nicht immer so einfach. Es gibt durchaus chronische Erkrankungen, die man lebenslang behandeln muss. Diese sind mit meinem Blog-Post aber nicht gemeint.

Schauen Sie doch auch mal auf meiner Internetseite „www.canes-sani.de“ vorbei! Da können Sie sich ein umfassendes Bild zu meiner Aus- und Fortbildung und den von mir angebotenen Therapieformen machen.

Bioresonanz Hund

Bioresonanz HundBioresonanz Hund

Was genau ist Bioresonanz?

Bioresonanz Hund: Was sollten Sie wissen? Bioresonanz ist nicht gleich Bioresonanz. Es gibt hier verschiedene Anbieter. Ich selbst arbeite mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt.

Es handelt sich dabei um eine sehr feinstoffliche und damit sensible und effiziente Möglichkeit zu diagnostizieren – und zu therapieren!

Bioresonanz und Quantenphysik

Letztendlich besteht jedes Lebewesen und jede Materie aus Atomen. Und Atome haben einen Atomkern mit um sie herum kreisenden Elektronen. Diese kleinsten Teilchen sind nicht einfach nur Teilchen, nein, sie haben auch einen Schwingungscharakter. Darauf fußt die Quantenphysik und darauf fußt die Bioresonanz.

Den Begriff „Schwingung“ verbinden viele gleich mit Esoterik. Mit Esoterik hat die Bioresonanz, von der ich hier schreibe, jedoch überhaupt nichts zu tun. Denn es geht um Quantenphysik und die wird auf den Physiknobelpreisträger Max Planck begründet.

Bioresonanz nach Paul Schmidt

Nach anfänglich sehr starker Skepsis hat mich dieses Medium schließlich überzeugt. Immer wieder habe ich von Kollegen gehört, was für Ergebnisse sie mit der Bioresoanz erzielen konnten. Aber „Schwingungen“?? Das war für mich erst einmal schwer nachvollziehbar.

Schließlich war ich zu einem 2-tägigen Seminar vor Ort und die in der Quantenphysik begründeten Erklärungen haben mich überzeugt.

Doch dann hatte mich der Alltag wieder und alles blieb, wie zuvor. Schließlich habe ich noch an einem 5-tägigen Seminar teilgenommen und war nur noch begeistert. Schnell konnte ich außerdem gute Ergebnisse mit dieser Diagnose- und Therapieart erzielen.

Paul Schmidt, Ingenieur, Unternehmer und Forscher entdeckte in den 70er-Jahren die Wirkung bestimmter Frequenzen auf den Organismus. Paul Schmidt gründete daraufhin die Firma Rayonex. 

Bei seinen Forschungen stellte Paul Schmidt fest, dass Krankheiten in einer höheren Frequenz beginnen. Mit fortschreitendem Verlauf der Erkrankung nehmen die Frequenzen ab (Eine Frequenz ist die Schwingungshäufigkeit pro Sekunde und wird in Hertz gemessen.)

Bioresonanz und Frequenzen

In vielen Untersuchungen wurden unterschiedlichen Gewebe-, Knochen- und Organarten etc. bestimmten Frequenzen zugeordnet. Und genauso konnten auch viele Erkrankungen ganz verschiedenen Frequenzen zugeordnet werden. 
Damit eignet sich die Bioresonanz nicht nur zur Diagnose. Sie kann auch für die Therapie eingesetzt werden.
Wenn man sich das erste Mal mit dieser Diagnose- und Therapieform auseinander setzt, so klingt doch erst einmal alles sehr fremd. Aber lassen Sie sich einmal darauf ein. Sie werden überrascht sein, was die Bioresonanz alles kann.
Dazu müssen Sie gar nicht lange googeln. Schauen Sie doch einfach mit Hilfe des unten aufgeführten Links einmal nach, wo in Ihrer Nähe ein geeigneter Therapeut zu finden ist.

Bioresonanz und Schulmedizin

Die Bioresonanz zählt zu der sogenannten Erfahrungsmedizin. Schulmedizinisch ist sie weder anerkannt noch akzeptiert. Nichtsdestotrotz wenden immer mehr Ärzte die Bioresonanz nach Paul Schmidt an. Schließlich bietet sie u.A. umfangreiche Möglichkeiten, Krankheitsursachen auf den Grund zu gehen.
Außerdem hat die Firma Rayonex zusammen mit dem renommierten Fraunhofer Institut eine Wirksamkeitsstudie erstellt. Hier erfahren Sie mehr darüber: Link zur Studie.

Bioresonanz in der Tiermedizin

Genau so, wie in der Humanmedizin, konnten in der Veterinärmedizin bestimmte Frequenzen von Organen und Geweben verschiedener Tieren zugeordnet werden. Inzwischen gibt es daher spezielle Programme für Pferde, für Hunde und für Katzen.
Und mittlerweile wenden auch immer mehr Tierärzte die Bioresonanz nach Paul Schmidt an.

Bioresonanz Hund

In vielen Fällen kommen Patienten bei chronischen Erkrankungen zur Bioresonanz. Z.B. wenn der Tierarzt Symptome behandelt, die für eine gewisse Zeit verschwinden, dann jedoch wiederkehren.
In diesem Zusammenhang ist die ursachenorientierte Diagnose und Behandlung so wichtig. Denn in einem Zitat von Paul Schmidt heißt es: „Der ursachenorientierte Behandlungsansatz ist der Nachhaltigste“.
Sicher: Den Hund immer auf der Decke schlafen zu lassen, die mit einem für ihn nicht verträglichen Waschmittel gewaschen wurde, macht keinen Sinn. Man muss es nur herausbekommen!
Und als Therapeut möchte man dem Patienten natürlich dauerhaft helfen und ihn nicht ein ganzes Leben lang behandeln müssen. Auch wenn es auf den ersten Blick lukrativ erscheinen mag, doch längst nicht alle Patienten(-besitzer) können sich so eine Therapie leisten.
Und sinnvoll ist so ein Vorgehen selbstverständlich auch nicht. 

Fliege zu Bioresonanz

Ganz besonders, wenn Sie sich das erste Mal mit der Bioresonanz auseinander setzen, kann dieser Link ganz hilfreich sein: http://www.rayonex.de/fliege-zu-bioresonanz. Aber bestimmt auch für alle anderen dürfte er sehr interessant sein!

Therapeuten in Ihrer Nähe

Bioresonanz Hund: Hier finden Sie Ihren Therapeuten!
Und falls Sie in oder um Lüneburg oder Lauenburg (Elbe) leben sollten, schauen Sie sich doch einfach mal meine Videos an. Mit diesem Video erfahren Sie, was Sie in meiner Praxis erwartet: Tierheilpraxis Lüneburg und mit diesem Blog-Post!
Ich bin übrigens mittlerweile von der Bioresonanz so überzeugt, dass ich Ihnen ein unschlagbares Angebot unterbreite:

Homöopathie für Hunde

homoeopathie hund

Homöopathie für Hunde

Homöopathie für Hunde

Ist die Homöopathie für Hunde einfach nur ein Placebo?

Egal, ob es um Homöopathie für Menschen oder um Homöopathie für Hunde gibt: Immer wieder heißt es: In den Kügelchen lassen sich die Wirkstoffe nicht nachweisen, ergo können sie nicht wirken. Eine Wirkung kann man nur dem Placebo-Effekt zuschreiben – mit anderen Worten: der eigenen Einbildung!

Natürlich spürt ein Hund, der ja inzwischen Familienmitglied ist, ob der Besitzer positiv gestimmt und zuversichtlich ist oder ob er Angst hat und verzweifelt ist. Und die Haltung seines Besitzers wirkt natürlich entsprechend auf ihn. Aber wie ist das, wenn wir zum Tierarzt gehen: Sind wir dann nicht alle zuversichtlich, dass der Tierarzt „es“ wieder richten wird? Müssten dann nicht alle Tierarztbesuche erfolgreich sein?

Wieso soll der Placebo-Effekt denn nur bei der Homöopathie wirken, nicht aber beim Tierarzt??

Und wie ist das bei Herden? Ich bezweifele, dass in einer Herde, bei der Homöopathie angewandt wird, jedes einzelne Tier die „positive Stimmung“ des Behandelnden bzw. des Tierhalters spürt!

Homöopathie für Hunde: Warum so eine Konfrontation?

Natürlich möchte man verstehen und erklären können, warum etwas wirkt und warum nicht. Aber vielleicht sind wir ganz einfach noch nicht in der Lage, die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe nachzuweisen? Vielleicht können wir es in 20 oder in 50 Jahren?

Liest man verschiedene Artikel zu diesem Thema, herrscht ein unschöner Ton vor. Die Anwendung von homöopathischen Mitteln wird ins Lächerliche gezogen. Ärzten wird unwissenschaftliches Arbeiten vorgeworfen. Warum kann man nicht akzeptieren, dass man (zur Zeit einfach noch) nicht alles erklären kann?

Leider wird über so einen Schlagabtausch komplett vergessen, worum es hier geht: Zu helfen! Sollte man da nicht irgendwelche Vorbehalte einfach mal über Bord werfen? Sich einfach auf etwas Unbekanntes einlassen und seine eigenen Erfahrungen machen?

Mein Weg zur Homöopathie für Hunde

Während meiner Ausbildung lernten wir verschiedene Naturheilverfahren kennen, wie z.B. Akupunktur, Pflanzenheilkunde etc. Und natürlich die Homöopathie. Als ich erfuhr, dass sich in den meisten Mitteln wissenschaftlich nichts vom ursprünglichen Inhaltsstoff nachweisen lässt, dachte ich „ok, diese Therapieform ist also nichts für mich“.

Im Laufe der Zeit hörte ich von einigen Lehrer und von diversen Schülern, die bereits Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln sammeln konnten, was sie für Erfolge erzielt hatten.

Irgendwann dachte ich, gut, ich probiere das einfach mal aus. Ich war da auch eher in der Stimmung „Mal sehen, was passiert“! Und nicht: Das wird dem Hund in jedem Fall helfen!

Schließlich war ich verblüfft über die Ergebnisse, die ich erzielen konnte.

Ergänzend gibt es zu diesem Thema noch ein Video auf YouTube: 

Wie setzte ich in meiner Praxis die Homöopathie für Hunde ein?

Ich bin keine klassische Homöopathin, sondern arbeite da eher symptomatisch. Mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt teste ich u.A., welche Mittel für Ihren Hund infrage kommen.

In diesem Artikel lesen Sie mehr über meine Arbeit. Lassen Sie sich einfach auf etwas Neues ein. Dazu müssen Sie auch nicht daran glauben. Eine Portion Neugierde kann durchaus schon etwas verändern.

Sie sind skeptisch? Mit diesem Video bekommen Sie einen Eindruck von mir und meiner Arbeit:

Vielleicht erhalten Sie für Ihren Hund nur unklare Diagnosen, Sie leben in oder in der Nähe von Lüneburg und Sie haben aufgrund des Videos das Gefühl, dass die „Chemie“ stimmen könnte?

Dann vereinbaren Sie doch gleich für Ihren Hund einfach einen Termin: 

Tel. 04139/8 19 02 65.

Ich freue mich auf Sie! Und auf Ihren Hund!

 

PS: Das Wissensmagazin „Xenius“ hat übrigens mal das Pro und Contra zur Homöopathie beleuchtet. Dabei ging es u.A. um eine Untersuchung an Koma-Patienten, die homöopathische Mittel erhalten haben. Mit einem positiven Ergebnis! Ob das auch der Placebo-Effekt war? 😉

 

 

Tierheilpraxis Lüneburg

Tierheilpraxis Lueneburg oder Canes sani

Tierheilpraxis Lüneburg

Was ist anders in der Tierheilpraxis Lüneburg?

Mein Name ist Gaby Engelbart, ich bin Hundephysiotherapeutin und Tierheilpraktikerin. Meine Behandlungsschwerpunkte in der Tierheilpraxis Lüneburg sind die Bioresonanz (nach Paul Schmidt), Pflanzenheilkunde, Vitalpilze, Nahrungsergänzungen und Homöopathie.

Nach anfänglich großer Skepsis bin ich mittlerweile von der Bioresonanz so überzeugt, dass ich Ihnen folgendes Angebot machen kann:

Ich untersuche Ihren Hund in der Tierheilpraxis Lüneburg und falls ich keine plausible Diagnose stellen kann, erhalten Sie Ihr Geld zurück!

Sie erhalten für Ihren Hund keine klare Diagnose?

Vielen Hundebesitzern geht es ja so, dass ihr Hund immer wieder die gleichen Symptome zeigt, wie Durchfall oder Erbrechen oder allergische Reaktionen. Und die Behandlungen können nachhaltig leider nicht helfen.

 Vielleicht leidet Ihr Hund an allergischen Reaktionen und es ist nicht klar, wogegen er alles allergisch ist? Oder er hat immer wiederkehrende Ohrenentzündungen? Er wird behandelt, das Problem verschwindet. Es kommt jedoch immer wieder? Und eine klare Diagnose erhalten Sie nicht?

Und was ist Bioresonanz?

Ich arbeite speziell mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt. Paul Schmidt war ein Traktorenhersteller, also ein durchaus bodenständiger Unternehmer. Außerdem war er ein Tüftler. Bei seinen Forschungsarbeiten hat er herausgefunden, dass bestimmte Frequenzen heilungsfördernd sein können. Aus diesen Arbeiten ist schließlich die Firma Rayonex entstanden.

„Frequenzen“? Klingt Ihnen zu sonderbar?? Ja, das fand ich lange Zeit auch! Von den Erfolgen meiner Kollegen inspiriert, habe ich dann 2 Fortbildungen besucht und bin seitdem einfach nur begeistert!

Vergessen Sie bitte kurz Ihre Skepsis und lesen Sie noch ein bisschen weiter!

Zur Zeit hat die Bioresonanz zwar noch keine schulmedizinische Anerkennung, aaaber: Meine Ansprechpartnerin für den Veterinärbereich bei der Firma Rayonex hat ihre Bachelor-Arbeit zum Thema Bioresonanz vor 3 Professoren verteidigt. Ihre Arbeit können Sie hier nachlesen: Bachelor-Arbeit

Außerdem gibt es eine Studie mit dem renommierten Fraunhofer-Institut zur Wirksamkeit der Bioresonanz. Sie können diese Studie hier nachlesen: Wirksamkeitsstudie.

Sie sehen also: Diese Diagnose- und Therapieform hat Substanz! Das ist nichts, woran man einfach nur „glauben“ muss… 

Und wie sieht in der Tierheilpraxis Lüneburg der Ersttermin aus?

Wir fangen damit an, dass Sie mir die Gesundheitsprobleme Ihres Hundes schildern. Dabei werde ich Fragen stellen, die bis an den Anfang des Zusammenlebens mit Ihrem Hund zurückreichen. Ich möchte Ihren Hund zum einen genauer kennenlernen und zum anderen können frühere Gesundheitsprobleme in der Gegenwart durchaus noch eine Rolle spielen.

Ihr Hund kann in der Zwischenzeit den Praxisraum untersuchen oder es sich auf der gepolsterten Matte schon mal gemütlich machen.

Im Anschluss werde ich Ihren Hund untersuchen, erst mit meinen Händen und dann mit Hilfe der Bioresonanz. Ich werde dann noch einzelne Mittel, die für die Behandlung Ihres Hundes sinnvoll sind, testen. Das können Mittel aus der Pflanzenheilkunde, Vitalpilze oder auch homöopathische Mittel sein.

Zum Schluss entnehme ich Ihrem Hund eine Speichelprobe. Oft werden Haare für eine Bioresonanzuntersuchung verwendet. Es sind auch Blut, Kot oder Urin denkbar. Bei mir hat sich die Speicheluntersuchung bewährt.

Mit der Speichelprobe habe ich die Möglichkeit, noch weiter an „Ihrem Hund“ zu testen, obwohl er nicht präsent ist. Dadurch besteht für Sie die Möglichkeit, den Untersuchungstermin nach ca. 2 Stunden zu beenden.

Wichtig bei dem Termin sind folgende Punkte:

  • die Anamnese, also unser Gespräch
  • die manuelle Untersuchung Ihres Hundes
  • die Bioresonanz-Untersuchung im Hinblick auf die geschilderte Problematik

Das nimmt ca. 1,5, meist jedoch etwa 2 Stunden in Anspruch. Sie erhalten dann auch schon eine mündliche Einschätzung von mir.

Ich werde anhand der Speichelprobe aber noch weitere Organe und Gewebearten durchtesten, so dass Sie und ich ein umfassendes Bild vom Zustand Ihres Hundes erhalten. Sie erhalten zum Abschluss einen schriftlichen Bericht mit Empfehlungen.

Die komplette Untersuchung dauert ca. 2,5-3 Stunden.

Wie geht es weiter in der Tierheilpraxis Lüneburg?

Meine Empfehlungen können folgendes beinhalten:

  • Therapiesitzungen mit der Bioresoanz
  • Empfehlungen bei der Ernährung
  • allgemeine Empfehlungen für den Alltag (z.B. falls Ihr Hund auf ein bestimmtes Waschmittel reagieren sollte etc.)
  • die Gabe von verschiedenen Mitteln aus der Pflanzenheilkunde
  • die Gabe von Mitteln aus der Traditionellen Chinesischen Medizin
  • homöopathische Mittel etc.

Falls Ihr Hund Probleme im Bewegungsapparat haben sollte, kann es auch sein, dass ich Ihnen empfehle, ein Gerät auszuleihen.

Auf meinem YouTube-Kanal schildere ich, was Sie und Ihren Hund erwartet: 

Sie sind sich noch unsicher? In diesem Artikel gebe ich noch ein paar Hinweise, wann eher der Besuch beim Tierarzt und wann eher der Besuch bei einem Tierheilpraktiker Sinn macht!