Arthrose beim Hund

Gelenk mit Gelenkkapsel-ZeichnungArthrose beim Hund

Was ist eigentlich eine Arthrose?

Bei einer Arthrose hat sich der Gelenkknorpel zurückgebildet. Dadurch scheuert bei Bewegung Knochen auf Knochen. Arthrose beim Hund: Das kann extrem schmerzhaft sein!

Welches Verhalten Ihres Hundes kann auf eine Arthrose hindeuten?

Hat Ihr Hund Schmerzen nach dem Aufstehen? Dann deutet das stark auf eine Arthrose hin. Das Lahmen geht dann aber mit etwas Bewegung zurück. Ihr Hund läuft sich sozusagen ein!

Arthrose beim Hund: Ein Fall für den Spezialisten!

Wenn Sie ein derartiges Verhalten bei Ihrem Hund beobachten, dann suchen Sie bitte Hilfe:

  • Bei Ihrem Tierarzt und/oder
  • Bei Ihrem Tierheilpraktiker
  • Und bei einem Hundephysiotherapeuten

Arthrose beim Hund: Wann zum Tierarzt?

Der Tierarzt kann das Gelenk röntgen, um festzustellen, was die Ursache des Problems ist. Ein Schmerzmittel kann natürlich kurzfristig Sinn machen. Z.B., wenn Ihr Hund recht bald mit einer Physiotherapie beginnt.

Die richtige Dosierung an Schmerzmitteln ist oft ein Balanceakt. Denn natürlich wollen Sie nicht, dass Ihr Hund leidet. Aber wenn Ihr Hund keine oder kaum Schmerzen verspürt, kann das sehr riskant sein. Denn wieder schmerzfrei tobt er womöglich wieder ausgiebig. Und belastet viel zu stark sein krankes Gelenk!

Wann zum Tierheilpraktiker?

Der Tierheilpraktiker bietet Alternativen zu den Schmerzmitteln. Z.B. kann durch Akupunktur eine Schmerzlinderung erzielt werden.

Außerdem gibt es weitere Mittel mit entzündungshemmender Wirkung. So werden oft ziemlich erfolgreich Blutegel eingesetzt. Denn die kleinen Helfer haben in ihrem Speichel entzündungshemmende Stoffe. Und noch viele weitere Inhaltsstoffe, die zur Zeit noch nicht vollständig erforscht sind.

Aber ein gut ausgebildeter Tierheilpraktiker kann noch viel mehr! Hier finden Sie gut ausgebildete Tierheilpraktiker: Fachverband für niedergelassene Tierheilpraktiker FNT.

Blutegel: Gewöhnungsbedürftige Helfer!

Für viele sind Blutegel sicherlich äußerst gewöhnungsbedürftig. Aber im Grunde ist nichts Ekliges an ihnen! 🙂 Sie werden speziell für medizinische Zwecke gezüchtet und dürfen nur ein einziges Mal eingesetzt werden.

Je nach Größe des Hundes kann bereits ein einziger Blutegel eingesetzt werden. Oder auch mehrere. Außerdem gibt es bei den Blutegeln selbst unterschiedliche Größen. Klein, normal und groß.

Die Behandlung kann schon nach einem einzigen Mal für Linderung sorgen. In den meisten Fällen sind aber mehrere Sitzungen notwendig. Und zwar so lang, bis eine eindeutige Linderung festzustellen ist. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Tierheilpraktiker.

Arthrose beim Hund: Die entzündungshemmende Teufelskralle

Weitere Mittel, die bei Arthrose eingesetzt werden, sind z.B. die Teufelskralle oder auch die Grünlippmuschel. Das sind richtiggehende Klassiker!

Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten! Welche Präparate am wirksamsten und auf die Situation Ihres Hundes zugeschnitten sind, erfahren Sie direkt bei Ihrem Tierheilpraktiker. Da erhalten Sie auch Informationen über die Dosierung.

Auf der Seite Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker finden Sie Therapeuten, die nach ihrer Ausbildung eine Prüfung abgelegt haben. 

Und die sich regelmäßig fortbilden. So sind Sie und Ihr 4-beiniger Liebling auf der sicheren Seite!

Übrigens: Fast alle Mittel, die wirken, haben auch eine Nebenwirkung. Lassen Sie sich bitte nur bei qualifizierten Therapeuten beraten! Denn z.B. hat auch die Teufelskralle Nebenwirkungen. Das weiß aber nicht jeder!

Arthrose beim Hund: Schon mit dem Futter dagegen vorgehen? Ist das eine gute Idee?

Nein!

Denn oft wird Futter verkauft, in dem schrotflintenartig gegen alles geschossen wird, was ein älterer Hund haben könnte. Da gibt es pauschal Weißdorn, Teufelskralle, Goldrute, Brennessel und vieles mehr.

Diese Beimischungen sind reines Marketing! Denn, wie erwähnt, kaum etwas mit einer Wirkung hat keine Nebenwirkung! Da sind oft Kräuter enthalten, die z.B. abtreibend wirken können. Aber auf keiner Packung steht ein Warnhinweis. Nichts weist darauf hin, dass dieses Futter nicht für tragende Hündinnen geeignet sein könnte.

Insofern können die im Futter enthaltenen Kräuter keine relevante Wirkung haben.

Aber mit diesen „wertvollen“ Kräutern ist der Verbraucher eher bereit, mehr Geld auszugeben. Schließlich möchte er ja für seinen Hund etwas Gutes tun!

Ziehen Sie hier besser Ihren Tierheilpraktiker zu Rate. Er kennt die korrekten Dosierungen. Und natürlich auch mögliche Nebenwirkungen der Heilpflanzen. Er wird die Heilkräuter dann kurweise einsetzen. Das ist sinnvoller als tägliche, wirkungslose Gaben im Fressen nach dem Gießkannenprinzip.

Hundephysiotherapie: Sanft und effizient

Bei der Hundephysiotherapie können Schmerzen gelindert und Muskulatur aufgebaut werden. Das von Arthrose betroffene Gelenk wird vorsichtig und gezielt belastet. Damit wird ein weiterer Knorpelabbau vermieden oder zumindest verlangsamt.

Schauen Sie doch mal bei http://www.bvm-tierphysio.de/ nach, welcher Hundephysiotherapeut in Ihrer Nähe ist. Denn: Schonen war gestern!

Woraus setzt sich ein Gelenk zusammen?

Ein Gelenk stellt eine Verbindung von 2 Knochen dar. Nehmen wir einfach mal das Ellenbogengelenk. Die Knochenenden von Oberarm und Unterarm (Elle und Speiche) werden von einer faserhaltigen Gelenkkapsel umhüllt.

Diese Kapsel verbindet die Knochenenden. In der Kapsel befindet sich die Gelenkschmiere, die den Gelenkknorpel ernährt. Der Gelenkknorpel ist mit dem Knochen verbunden bzw. nahezu verschmolzen.

Der Gelenkknorpel

Das Problem, das zu einem Teufelskreis führen kann, ist der, dass der Knorpel nicht automatisch über das Blut ernährt wird, sondern über die Gelenkschmiere. Und das nur, wenn das Gelenk immer wieder be- und entlastet wird.

Arthrose beim Hund: Der Teufelskreis

Der Wechsel von Druck und Entlastung führt dazu, dass Nährstoffe in den Knorpel gelangen. Bleibt das aus oder findet dieser Prozess nur sehr unzureichend statt, dann bildet sich der schützende Knorpel weiter zurück.

Nun scheuert immer mehr Knochen auf Knochen. Das führt zu mehr Schmerzen und zu einer weiteren Schonung des Gelenks. Woraufhin der Knorpel noch schlechter ernährt wird u.s.w.

Arthrose beim Hund: Nicht einfach nur ein Schmerzmittel geben!

Manche Tierärzte sagen Ihnen, Arthrose ist eben eine Alterserscheinung. Und dass man da nun mal nichts machen könne. Dann geben sie ein Schmerzmittel. Und das war’s!

Und in einigen Wochen sind Sie wieder bei Ihrem Tierarzt. Dann gibt es in den meisten Fällen wieder ein Schmerzmittel! Aber das kann doch keine Dauerlösung sein! Nein, es geht auch anders!

Natürlich gehen nicht alle Tierärzte so vor.  Viele Tierärzte empfehlen durchaus Hundephysiotherapeuten und z.B. Mittel mit der knorpelschonenden Grünlippmuschel.

Meine eigene leidvolle Erfahrung mit der „Arthrose beim Hund“:

10 Monate nachdem bei meinem früheren Hund eine Arthrose diagnostiziert worden ist, war er tot! An seinem letzten Tag ging es ihm sehr sehr schlecht. Ich hatte bereits dem Tierarzt für den allerletzten Schritt Bescheid gesagt. Doch er hatte nicht sofort Zeit.

Mein Hund ist dann sogar von allein gestorben. Bevor der Tierarzt da war. Und an Arthrose stirbt man nun mal nicht. Einen Tag zuvor hieß es in der Tierarztpraxis noch, er wäre „austherapiert“. Die starken Schmerzmittel haben dann in seiner letzten Nacht nicht mehr gewirkt.

Aber: Es geht auch anders!

Es gibt so viele Möglichkeiten, bei Arthrose zu helfen! Sei es mit Mitteln aus der Pflanzenheilkunde, Nahrungsergänzungen oder Akupunktur. Ebenso können Umstellungen bei der Ernährung und natürlich der Muskelaufbau im Rahmen einer Physiotherapie und vieles mehr sehr hilfreich sein.

Damals konnte ich meinem Hund nicht helfen (zu der Zeit war ich weder Tierheilpraktikerin noch Hundephysiotherapeutin). Ich versuche es zumindest bei meinem jetzigen Hund wieder gutzumachen!

Wenn Sie also den Verdacht haben, Ihr Hund könnte Arthrose haben, bitte geben Sie nicht gleich auf! Informieren Sie sich, gehen Sie zu einem guten Tierheilpraktiker und einem guten Hundephysiotherapeuten! Es lohnt sich!

Arthrose beim Hund: Achtung bei HD!

Übrigens: Eine HD führt früher oder später zu einer Arthrose. Hat Ihr Hund eine HD, dann suchen Sie gleich einen Hundephysiotherapeuten auf. Er oder sie zeigt Ihnen Übungen, die sich gut in Ihren Alltag integrieren lassen.

Je früher Sie das umsetzen, desto weniger müssen Sie später zum Hundephysiotherapeuten!

Arthrose beim Hund: Dazu gibt es auch Videos!

Oft ist es einfacher, wenn man sich Themen, die einem neu sind, einmal ansehen kann. Zum Thema „Arthrose beim Hund“ gibt es eine Reihe von Videos:

Magendrehung

 Magendrehung beim Hund

Magendrehung

Die tödliche Gefahr für den Hund. Aber warum?

Bei der Magendrehung rotiert der Magen, oftmals mit der Milz zusammen, im Uhrzeigersinn, was in kürzester Zeit zu lebensbedrohlichen Zuständen führt. Die Magendrehung des Hundes ist ein absoluter Notfall, mit dem Herzinfarkt des Menschen vergleichbar.

Kommt es zu einer Magendrehung, muss sofort gehandelt werden. Es geht hier um Minuten, ja sogar um Sekunden! Daher ist es besser, wenn Sie schon jetzt die Symptome einer Magendrehung kennen, dann können Sie in einem solchen Notfall sofort handeln und müssen nicht erst recherchieren.

Wieso trifft eine Magendrehung fast ausschließlich den Hund?

Der Magen ist durch Bindegewebe mit dem Darm verbunden. Außerdem ist er sehr locker innerhalb des Bauchraums aufgehängt.

Der Magen wird, zusammen mit der Milz, von Bindegewebe umfasst. Dadurch ist die Milz, wenn der Magen eine Drehung vollführt, in den meisten Fällen mitbetroffen. Das kann auch für Teile des Dünndarms und der Bauchspeicheldrüse gelten.

Auch wenn die äußerlichen Unterschiede zwischen Wolf und Hund teilweise enorm sind: Wölfe sind die Vorfahren unserer Hunde. Und der Magen eines Wolfes musste extrem dehnbar sein. Denn er bekam nun mal keinen Futternapf regelmäßig präsentiert. Wenn er eine Beute erjagd hatte, musste sie oft für einige Zeit ausreichen.

Bei anderen Lebewesen ist der Magen im Bauchraum nicht so locker aufgehängt. Eine Ausnahme sind noch Großkatzen. Hierzu gibt es jedoch kaum Informationen.

Wie kommt es zur lebensbedrohlichen Magendrehung?

Der klassische Fall ist, dass ein Hund tobt oder sich wälzt, wenn er gerade gefressen oder auch sehr viel getrunken hat. Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen es bei liegenden Hunden zu einer Magendrehung gekommen ist.

Bei entsprechender Bewegung kann sich der Magen aufschaukeln und Übergewicht entwickeln, er dreht sich um die eigene Längsachse. Das ihn umfassende Bindegewebe ist sehr locker, so dass es die Drehung nicht verhindern kann.

Die Speiseröhre wird zusammen mit dem sogenannten Pförtner, dem Mageneingang, verschlossen. Das Gleiche passiert in die andere Richtung, also zum Dünndarm hin.

Somit wird der Magen immer stärker abgeschnürt. Gase im Magen können nicht entweichen. Ebenso werden Blutgefäße und Nerven abgeschnürt.

Durch die Unterversorgung von Blut und damit Sauerstoff beginnt Gewebe abzusterben. Es folgen Kreislaufschock, Kreislaufversagen und schließlich der Tod.

Welche Hunderassen sind besonders gefährdet?

Von einer Magendrehung sind speziell großwüchsige Hunde mit einem breiten Brustkorb betroffen. Auf Platz 1 befindet sich hier die Deutsche Dogge.

Neben der Deutsche Dogge sind das z.B. Setter, Deutsche Schäferhunde, Boxer, Bernhardiner, Chow Chow, Dobermann, Greyhound und Molosser.

Aber auch mittlere und kleine Hunde, genau wie Mischlingshunde, bleiben von einer Magendrehung nicht verschont. Es kann z.B. Cocker oder sogar Yorkshire-Terrier treffen!

Welches Verhalten kann eine Magendrehung fördern?

Auch das Schlucken von Luft kann das Risiko einer Magendrehung erhöhen. Oft tritt dieses Luftschlucken auf, wenn der Hund sehr aufgeregt ist. Z.B. wenn es etwas zu Fressen gibt. Auch Stress kann das Auftreten einer Magendrehung begünstigen.

Es wird teilweise ein erhöhter Futternapf mit einem verstärkten Luftschlucken in Verbindung gebracht. Andererseits kann eine höher gelegene Futterschüssel den Bewegungsapparat des Hundes entlasten.

Besonders, wenn er im Bereich seiner Hinterläufe Probleme haben sollte. Denn Hunde verlagern sowieso schon 3/5 ihres Gewichts nach vorn. Existiert hinten ein Problem, dann werden die Vorderläufe noch stärker belastet. Weitere Probleme im Bewegungsapparat sind vorprogrammiert.

Beobachten Sie daher Ihren Hund: Muss er viellicht aufgrund eines höheren Napfes stärker aufstoßen?

Welche Rolle spielt die Tageszeit?

Magendrehungen scheinen häufiger am Abend und in der Nacht vorzukommen als morgens oder tagsüber. Tierkliniken haben aber Notdienste, die Sie in so einem Fall in Anspruch nehmen können und sollten.

Spielt das Alter bei einer Magendrehung eine Rolle?

Eine Magendrehung tritt eher bei Hunden ab einem Alter von 2 Jahren auf.

Und ältere Hunde scheinen häufiger betroffen zu sein.

Denn, wer kennt das nicht ab einem gewissen Alter: Die Gewebsspannung lässt mit der Zeit nach! Und das gilt auch für die Bänder, an denen der Hundemagen aufgehängt ist.

Welches sind die Symptome für eine Magendrehung?

  • Unruhe: Keine Lage ist dem Hund recht, er kann nicht lange sitzen, liegen oder stehen
  • Würgen, Speicheln, Versuch des Erbrechens (der nicht gelingt!)
  • ggfs. gekrümmter Rücken
  • sehr plötzliches Auftreten der Symptome (gerade war der Hund noch ganz entspannt und plötzlich ist er extrem unruhig)
  • zunehmende Aufblähung (Tympanie), Atemnot
  • akutes, in kurzer Zeit tödliches Kreislaufversagen

Wie wird eine Magendrehung diagnostiziert?

  • die endgültige Diagnose erfolgt über ein Röntgenbild
  • sehr typisch ist hier eine sogenannte „Kompartmentbildung“ : Dabei entsteht durch die Abschnürung eine Unterteilung, so dass die inneren Organe wie einzelne Abteilungen aussehen. Der Magen hat dabei ein zipfelmützenartiges Aussehen. – Die Röntgenaufnahme zeigt außerdem, wie weit das Geschehen fortgeschritten ist

Wie sieht die Therapie für eine Magendrehung aus?

  • Es handelt sich hier um einen Notfall mit sofortigem Operationsbedarf
  • Der Magen wird im Rahmen der Notoperation wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht
  • Der Magen wird außerdem entleert
  • Zusätzlich wird die Magenwand an der Bauchwand fixiert, was sich Gastropexie nennt. Der Grund hierfür ist, dass, ist es erst einmal zu einer Magendrehung gekommen, die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Magendrehung hoch ist.

Wie ist die Prognose bei einer Magendrehung?

  • Die Prognose ist sehr schlecht, wenn zu lang mit der Operation gewartet wird. Der Hund wird sterben, wenn nicht operiert wird. Insgesamt beträgt die Sterblichkeitsrate 15 bis 33%, unter Umständen sogar 40%.
  • Sicherlich sind hier nicht alle Todesfälle durch Magendrehung berücksichtigt, da die Hunde zu Hause verstorben sind.
  • Für den Fall, dass Sie mit Ihrem Hund zur nächsten Tierklinik fahren, da Sie den Verdacht auf eine Magendrehung haben: Bitte bewegen Sie Ihren Hund nicht bzw. so wenig wie möglich! Falls er noch gehen kann, dann lassen Sie ihn. Aber achten Sie auf irgendwelche Dehnungen! Setzen Sie ihn so schonend, wie nur irgendwie machbar, in Ihr Auto!
  • Während Sie zur Klinik fahren, sollte jemand parallel in der Klinik anrufen und dem Klinikpersonal den Verdacht mitteilen. So steht bei Ihrem Eintreffen sofort alles bereit und es geht keine Sekunde verloren!

Wie kann man einer Magendrehung vorbeugen?

  • Optimierung der Fütterung (nicht 1x am Tag)
  • keine üppigen Mahlzeiten (also die Menge in 2 Rationen aufteilen)
  • abends nur geringe Futtermengen
  • nach der Fütterung eine Ruhepause von etwa 1 bis 1,5 Stunden! Kein Toben nach dem Fressen und kein Wälzen im Gras!!
  • nicht das Drehen über den Rücken nach einer Mahlzeit fördern!
  • hochwertiges Futter füttern (Achten Sie auf Konservierungsstoffe und auf den Gehalt an Kohlenhydraten. Ein zu hoher Anteil an Kohlenhydraten kann für eine starke Volumenzunahme im Magen sorgen.)
  • Bei besonders gefährdeten Rassen lohnt es sich, sich über den Einsatz einer Webcam Gedanken zu machen. 

Und eine ganz große Bitte zum Schluss: Wenn Sie sich unsicher sein sollten: Fahren Sie lieber einmal mehr in eine Tierklinik als einmal zu wenig.